Süßwassertang


Süßwassertang
Süßwassertang ist eine botanische Besonderheit, die häufig mit Moosen in einem Atemzug genannt wird. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch um eine Art Farn, der nicht so weit entwickelt ist.

Der Tang strahlt in einem satten Hellgrün und bildet einen herrlichen Kontrast zu Moosen. Die Triebspitzen sind rund. Ein Aufbinden ist nicht nötig, da der Tang im Becken absinkt und so leicht platziert werden kann. Allerdings sollte man dabei aufpassen, daß man den Tang nicht auseinander reißt.

Der Süßerwassertang ist auf den ersten Blick leicht mit Lebermoosen (Monosolenium tenerum) zu verwechseln. Allerdings sind die Triebe meist wesentlich breiter und besitzen keine Mittelrippe im Trieb. Zudem ist der Tang unter starker Beleuchtung leicht transparent.

Sind aus dem Tang größerer Polster geworden, bieten sie Garnelen Weideplätze, die sie dankend annehmen. In den Polstern fühlen sich Jungtiere von Garnelen und Fischen pudelwohl. Wachsen Jungfische in dem Tang auf, sind sie häufig sehr kräftig gefärbt - zumindest sind meine Erfahrungen entsprechend. Woran das liegt und ob es überhaupt durch den Tang bedingt ist, kann ich natürlich nicht sagen.

Offensichtlich ist ein regelmäßiger Wasserwechsel für den Wuchs sehr förderlich. Über den Tag bilden sich am Tang Sauerstoffbläschen, was an den Tagen nach einem Wechsel besonders gut zu beobachten ist. Die übrigen Wasserwerte sind recht variabel, der Wuchs ist recht langsam. Ob und wieviel eine CO2-Düngung etwas bewirkt, weiß ich leider nicht.

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